Jedes Jahr Anfang November läuft es uns Greifensteiner Aktiven heiß und kalt über den Rücken: Wir haben schon wieder keine Idee, welche Action wir heuer bei der Krambambuli-Kneipe unseren Gästen bieten sollen, Schließlich ist es Tradition, dass diese Veranstaltung durchdrungen ist von gold-schwarz-grüner Kreativität, und dass die Besucher nachher noch tagelang von der aufregenden Kneipe schwärmen (man erinnere sich nur an die pyrotechnischen Spielereien des Vorjahres).
Und so musste auch heuer wieder für den 14. November eine Show aus dem Hut gezaubert werden, die alle bisherigen in den Schatten stellen sollte.
Nach einigem Kopfzerbrechen einigte man sich auf eine Zeitreise: Diesmal wurde den werten Gästen erklärt, wie der Krambambuli auf die Erde kam. Und zwar geschah dies vor vielen tausenden Jahren, als die Menschen sich langweilten und nach Zerstreuung lechzten. Da schenkte ihnen der Gott des vollendeten Spaßes, so die Legende, den Krambambuli. Doch, o weh! Das Gesöff war leider kalt und daher ungenießbar. Weil aber der Spaßgott ein Einsehen hatte, sandte er seinen treuen Diener Magister Krambambuli zu den Menschen, um ihnen das Feuer zu schenken. Doch statt die Gabe zu nutzen und den Zucker auf dem Krambambuli zu erhitzen, missbrauchten sie das Feuer und trieben allerlei Ulk damit.
Die Folge: Ihnen wurde das Feuer wieder weggenommen, es wurde eiskalt auf der Erde - bis schließlich Magister K. Mitleid hatte und höchstpersönlich den Krambambuli anzündete. Und zur Strafe ist seither er der Einzige, der das Gebräu entzünden kann...
Soweit unsere Geschichte. Zugegeben, für eine katholische Studentenverbindung mag solch heidnisches Schauspiel ein bisschen absurd scheinen. Aber wir hatten alle einen Heidenspaß - sowhol die an der Show beteiligten Aktiven als auch die zahlreich anwesenden AHAH und übrigen Gäste. Besonders die Slaptstick-Einlagen sorgten für enthusiatisches Gejohle. Eine Frage lastet allerdings nun schwer auf unseren Schultern: Wie sollen wir das im November 2009 überbieten?
Werwolf
Bilder gibts hier