Freitag, 4. Mai 2007

Österreichfestkreuzkneipe (Oktober 2005)

Österreichfestkreuzkneipe mit der ABW auf der Bude der ABW in der Schegargasse.




Autor: Ben, z.Ztpkt. d. Erst. xxxx




Dieses Jahr hat die hervorragende Kooperation unseres CHCs mit jenem unserer Freundschaftsverbindung Austro-Bavaria Wien dazu geführt, dass wir die auf der ABW traditionelle Österreichfestkneipe als Kreuzkneipe gemeinsam schlagen durften.




Angesetzt war sie für Donnerstag, den 20.10. um 19:30h, der Tag für uns Greifensteiner ziemlich ungewohnt, für alle Kartellbrüder der ABW dafür aber umso normaler. Ausser dem Wochentag hatte diese Kneipe aber noch etwas sehr ungewöhnliches: Einer der beiden Chargierten der Greifenstein hieß Ben. Wenn das passiert, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Zahl der anwesenden Aktiven unserer Verbindung zwei beträgt sehr hoch.




Dementsprechend wenige Leute waren zum ausgeschriebenen Kneipbeginn um 19:00h auf der Bude eingetroffen. Uffo und ich, also die Chargierten, auf das Herz und den Gemütszustand unseres lieben Kartellsbruders Donar (seines Zeichens Senior der ABW) bedacht, waren natürlich bereits wesentlich früher gekommen, in der Annahme, dass Kneipen nur bei uns verspätet beginnen.




Da wir hier einem Irrtum erlagen, waren wir schon lange vor Kbr. Donar am Ort des Geschehens, was uns aber nebenbei die Zeit gab, den neuen Musikcomputer sowie dazugehörige Stereoanlage der ABW zu vergewaltigen.




Gegen 20:00h war es dann soweit, die Bude war halbwegs gefüllt (und es war sogar noch ein dritter Aktiver unserer Verbindung zugegen) und die Kneipe konnte beginnen. Mit tadellosen Kommandos und ebenso tadelloser Ausführung derselben wurde begrüßt sowie das erste Allgemeine begangen.




Die traditionelle Teilung der Corona bei einer U-Tafel sieht bei der ABW immer die rechte Tafel (bei Blick zum Präsidium) als Altherrentafel und die linke Tafel als Aktiventafel vor, wobei dies natürlich keine Vorschrift sondern nur Usus ist. Dieses Mal war es nicht anders als sonst, und ich, als Contrarium, hatte die rechte Tafel zu verwalten, die mir aber, aufgrund des Charakters einer Festkneipe sowieso keinerlei Probleme bescherte.




Das Präsidium, genauer gesagt Bbr. Donar hielt die Festrede selbst, wobei er darauf hinwies, dass Patria mehr als nur die Ableistung des Präsenzdienstes beim Bundesheer bedeutet. Patria, so Donar, sei alles, was man für diese, seine Gesellschaft mache, egal ob politisches oder soziales Engagement.




Auch der Festsalamander ist gelungen. Die nachfolgende Bundeshymne hat allerdings Textschwierigkeiten vieler Bundes- und Kartellbrüder bei der dritten Strophe ans Licht gebracht. Zum Abschluss folgte natürlich wie immer das letzte Allgemeine, wobei alle inoffiziellen Textänderungen bei Festkneipen und Kommersen natürlich zu unterlassen sind und waren. Auch hat man sich zu mindestens 90% daran gehalten.




Ich persönlich konnte es mir allerdings nicht verkneifen, die Königskrone durch eine Gulaschkanone zu ersetzen. Das liegt aber natürlich keinesfalls an einer Geringschätzung des festlichen Anlasses, sondern daran, dass mir im Ernstfall eine Gulaschkanone wahrscheinlich wirklich lieber als eine Königskrone wäre (vorausgesetzt sie ist mit Essbarem gefüllt).




Ausgeklungen ist der Abend aufgrund von Problemen der ABW mit dem Hausherren in einem nahegelegenen Wirtshaus. Zuerst skeptisch, dass wir ihm doch bitte auf seine Einrichtung aufpassen sollten, war der Wirt, auch Dank des Einsatzes des unwiderstehlichen Charmes unserer lieben Kartellschwester Medea (VBN) am Ende des Abends restlos davon überzeugt, „dass wir zu den Guten gehören.“ :-)

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